Institut für Kommunikationsakustik


Die auditive Kommunikation und die Verarbeitung akustischer Signale nimmt in der Informationstechnik eine herausragende Rolle ein. Mobilfunk, Rundfunk, Hörhilfen und Beschallungsanlagen sind weit verbreitete technische Anwendungsfälle. In den letzten Jahren hat zudem die Mensch-Maschine-Kommunikation über akustische Signale große Bedeutung gewonnen. Automatische Spracherkennung, Sprechererkennung und Sprachdialogsysteme sind Schlüsseltechniken für eine rasch anwachsende Zahl moderner Applikationen (z.B. Diktiersysteme, Auskunfts- und Dialogsysteme, Navigationshilfen, Zutrittskontrollsysteme). Darüber hinaus findet zunehmend eine Verkopplung unterschiedlicher Modi der Kommunikation (auditiv, visuell, taktil) in technischen Applikationen statt, z.B. in der Form multi-modaler Mensch-Maschine-Schnittstellen oder virtueller Umgebungen.

Die Informationstechnik mit besonderer Berücksichtigung der Kommunikationsakustik ruht auf drei Säulen,

  • der physikalische Akustik,
  • der menschlichen Wahrnehmung (z.B. Psychoakustik) und
  • der digitalen Signalverarbeitung,

wobei der besondere Reiz des Arbeitsgebietes in dem Zusammenwirken dieser Aspekte liegt. Das Institut für Kommunikationsakustik vertritt diese Themen in Forschung und Lehre. Das Institut setzt sich aus den folgenden Arbeitsgruppen zusammen:

  • Sprach- und Audiosignalverarbeitung
  • Hörakustik
  • Analyse und Synthese Auditorischer Szene

Das Institut ist mit einem modernen Rechnernetz und zahlreichen PC-Arbeitsplätzen ausgestattet. Diese erlauben die Simulation von Algorithmen und physikalischen Modellen in Off-line- und in Realzeit-Anwendungen. Die Verfahren der digitalen Signalverarbeitung spielen dabei eine besondere Rolle. Darüber hinaus verfügt das Institut über spezialisierte Messgeräte und Messräume.



 

Reflexionsarmer Raum

Reflexionsarmer Raum


Hallraum

Hallraum